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Balz Isler
14. Stipendiat, 2011 / 2012. Balz Isler(geb. 1982) bewegt sich in der Komposition von Klang und Raum. Im Spannungsfeld von Installation und Performance entstehen Arbeiten, die sich mit der heutigen Clip- und Dokumentarkultur beschäftigen. Balz Isler sammelt aus den ständigen Mehr unter Datenströmungen und versucht mittels unterschiedlicher Medien und Trägern in seiner Arbeit neue Zusammenhänge zu knüpfen, um allenfalls auf neue Bewegung zu schliessen. Ausgehend von visuellen und akustischen Versatzstücken schafft Isler eine beeindruckende Synthese von körperlich-stimmlicher Performanz und medialer Collage, die aus divergenten Archiven schöpft und dabei bewusst auf Rückkopplung setzt.mehr
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Simone Junker
13. Stipendiatin, 2010 / 2011. Simone Junker (geb. 1980 in Karlsruhe), Absolventin der Kunstakademie Düsseldorf, zeichnet mit Tusche oder Bleistift auf meist großformatigen, an der Wand befestigten Papieren. Die Zeichnungen entstehen mit dem Ort, an dem sich die Künstlerin jeweils befindet, und werden häufig installativ im Raum platziert. Das Potenzial und die Kraft ihrer Zeichnungen definieren sich sowohl durch die mit grauschwarzer Tusche bedeckten Bereiche des Papiers als auch durch bewusst in die Zeichnung integrierte, von der Tusche oder dem Bleistift unbedeckte Leerstellen.
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Axel Loytved
12. Stipendiat, 2009 / 2010. Axel Loytved (geb. 1982) studiert seit 2003 an der Hochschule der Bildenden Künste in Braunschweig u.a. bei Nicola Torke und Raimund Kummer sowie bei den Gastprofessoren Christof Schlingensief und Guy Ben-Ner. Für Loytveds künstlerische Arbeit ist der Dialog und die intensive Auseinandersetzung mit anderen Künstlern und Positionen von besonderer Bedeutung.
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Ole Aselmann
11. Stipendiat, 2008 / 2009. Geb. 1979 in Hamburg. Der Absolvent der Kunsthochschule Berlin-Weissensee studierte bis 2008 bei Karin Sander. Aselmann war 2006 Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes und im gleichen Jahr Gewinner des Hertie School of Governance Art Awards. Er verbrachte ein Jahr am Chelsea College of Art and Design in London und studierte von 2006 bis 2007 an der Münchener Akademie der Künste.
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Anna Lea Hucht
10. Stipendiatin, 2007 / 2008. Geboren 1980 in Bonn, 2000 - 2005 Studium and der Akademie der Bildenden Künste, Karlsruhe bei Prof Erwin Gross, 2005 - 2006 Meisterschülerin bei Erwin Gross. lebt und arbeitet in Karlsruhe. Anna Lea Hucht beschäftigt sich in ihren Zeichnungen mit der Einbettung von Personen in ihre subjektive Welt. Die Wahl der Szenerie von persönlichen Räumen, die fast schon an Milieustudien erinnern, und die Auswahl der Perspektive erwecken die Neugier des Betrachters, der sich in einer Beobachterrolle wiederfindet.
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Simon Halfmeyer
9. Stipendiat, 2006 / 2007. Geboren 1974. In seiner Abschlußausstellung "Gewachsenes und Gebautes" präsentierte er großformatige Zeichnungen, Skulpturen sowie eine raumgreifende Wandarbeit, die während seines neunmonatigen Aufenthalts im Kunsthaus Essen entstanden sind. Sein künstlerisches Interesse gilt der Thematisierung des Verhältnisses von „unberührter“ Natur und konstruierten Naturlandschaften.
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Philipp Morlock
8. Stipendiat, 2005 / 2006. Geboren 1974. In seiner Abschlussausstellung „Ich bin schon da“ präsentierte er neue Objekte und Installationen. In Philipp Morlocks Skulpturen mischen sich Orte und Zeiten, innere, ganz und gar individuelle, und äußere, kollektive und soziale. In ihnen verdichten sich unterschiedliche historische, soziale und mentale Bewegungsarten, so daß Gestalt zu einem vielfach aufgeladenen Bedeutungsträger wird.
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Slawomir Elsner
7. Stipendiat, 2004 / 2005. Ggeboren 1976 in Wodzislaw / PolenEr präsentierte sich dem Essener Publikum mit melancholisch-subversiven Stadtlandschaften in Öl, Buntstiftzeichnungen von Kriegsbildern, die zwischen Schönheit und Entsetzen oszillieren und die mediale Vermittlung von Bildern reflektieren sowie fotografischen Serien, die Authentizität vortäuschen und auf den zweiten Blick neuen Dimensionen hinter dem Alltäglichen freilegen.
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Jana Gunstheimer
6. Stipendiatin, 2003 / 2004. 1974 in Zwickau geboren, studierte sie Ethnologie und Kunstgeschichte in Leipzig sowie Grafik/Malerei an der Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein in Halle, wo sie in diesem Jahr ihr Diplom ablegte. Für ihre künstlerische Arbeit nutzt Jana Gunstheimer die Welt als Reservoire unentdeckter Möglichkeiten, spürt das Verborgene und Geheimnisvolle auf. Die Realität entpuppt sich bei ihr als Konglomerat labyrinthischer Räume. Realität und Fiktion sind in ihrem Werk nicht klar voneinander zu trennen.
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Astrid Nippoldt
5. Stipendiatin, 2002 / 2003 . Absolventin der Hochschule für Künste Bremen und Studium bei Jean-François Guiton und Yuji Takeoka. Astrid Nippoldt überzeugt durch Ideenreichtum, Experimentierfreudigkeit, bildnerische Intelligenz und souveränen Umgang mit der Technik. In der Rolle einer neugierigen Beobachterin spürt sie interessante Orte, absurde Szenen und atmosphärische Kippmomente auf: Eine Kirche im Scheinwerferlicht am Abgrund, ein Trabrennen in infernalischem Schneegestöber, ein verpasstes Erdbeben ...
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Matthias Weischer
4. Stipendiat, 2001 / 2002. Matthias Weischer ist Absolvent der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst. In seiner Antrittsausstellung überraschte er mit großformatiger Malerei, die nicht nur für dieses so häufig totgesagte Medium neue Maßstäbe setzt."Raum ist das zentrale Thema von Matthias Weischer: Raum als Koordinatenbestimmung von Himmel, Erde und Kiste. Jede einzelne seiner Arbeiten scheint die Frage zu stellen: Was ist der Raum? ...
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Phillip Zaiser
3. Stipendiat, 2000/ 2001. Zaiser ist Absolvent der Städelschule Frankfurt, der in seinen Rauminstallationen Kneipen- oder Hotelzimmerszenarien simuliert. 1999 eröffnete er zusammen mit Daniel Milohnic im Frankfurter Bahnhofsviertel ein religiöses Zentrum, die „church of Phantombüro", und verwüstete im Zerstörungsrausch bei seiner Aktion „Bitte Zimmer aufräumen" ein komplettes Schlafzimmer.
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Peter Torp
2. Stipendiat, 1999 / 2000 ... "Lassen Sie mich eine kleine Geschichte erzählen: Ich war bei der freundlichen Dame eingeladen, jedoch nicht zum Tee, wie sonst üblicherweise, sondern diesmal war ich abends dort. Es wurde Rotwein gereicht. Angeregt war unsere Unterhaltung, denn es ging um unsere Anschauung von Sandkörnern. Wir hatten jeweils schon jede Menge Sandkörner gesehen und wir versuchten nun, unsere unterschiedlichen Anschauungen miteinander zu vergleichen. Darüber wurden wir müde und wir gingen an die frische Luft...
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Caro Suerkemper
1. Stipendiatin, August 1998 bis April 1999. Vom 16. April bis 16. Mai präsentierte sie im Kunsthaus Essen und in der Musterwohnung der Bergarbeitersiedlung "Margarethenhöhe" ihre Abschlußausstellung. Zur Ausstellung erschienen ein Katalog mit Texten von Petra Sorg. "Das Meer. Oder. Die See. Fragen Sie nicht. Bilder sind klüger oder auch dümmer. Und da. Immer schon vorher. Vor Ihnen. Wie das Meer. Sparkassenaufforderungen flattern ins Raumzeitkontinuum von Häuslichkeit. Wo die ach so blasse Haut wohnt und davor das Meer 'Hoffnung' ruft. Sie müssen aber nicht loslaufen ....."
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